Schwimmendes Kiosk

#wirwarenfüreuch paddeln in Fürstenberg an der Havel

Das Wetter sollte mal wieder gut werden und wir wollten einfach irgendwo raus aufs Wasser. Ein ganzes Wochenende nur paddeln mit Zelt und Schlafsack. Das war unsere Idee.  Dann haben wir uns auf naturtrip.org inspirieren lassen. Einfach mal den Standort eingegeben und geschaut welche Paddelmöglichkeit gut zu erreichen sind. Da war das Ziel leicht gefunden: Fürstenberg an der Havel. Vom Bahnhof Gesundbrunnen dauert die Zugfahrt nur eine Stunde. Gesagt getan, Rucksack gepackt und Samstag morgen ging es los.

Angekommen mit dem Zug in Fürstenberg, spazierten wir noch ein bisschen durch die Stadt und kauften Lebensmittel ein. Auf den ersten Blick wirkt die Stadt sehr idyllisch. Ringsherum nur Wasser, genau unser Geschmack. Unser Tipp für alle die hier eine Nacht übernachten wollen: Gasthof Alte Reederei, liegt direkt am Wasser und hat sogar eine eigene Sauna.

Fürstenberg an der Havel

©Michael Haddenhorst Blick auf Fürstenberg an der Havel

Unser Kajakverleih liegt natürlich auch direkt an der Havel, bietet sechs Doppelzimmer an und betreibt sogar ein Café mit Terrasse.

Kanuverleih Haus an der Havel

©Haus an der Havel

Kajaks gepackt, aufs Wasser geschoben und schon ging es los. Wir paddelten über den Röblinsee in Richtung Kleinmenow, um dort unsere erste Pause zu machen. Mit ordentlich geschnippeltem Gemüse und Brot versorgten wir unseren ersten Hunger auf einer kleinen Wiese. Der Blick über den Ziernsee war beruhigend. Viele Haus- und Floßboote schipperten über das Wasser und aus der Ferne hörte wir die Klänge der Fusion. Fast schon eine Tradition. Irgendwie bekommen wir es immer hin am Fusionwochenende auf der Mecklenburgische Seenplatte zu schippern.

Blick auf den Ziernsee

©Sarah Hoffmann

Das Wetter hielt doch nicht was es versprochen hatte. Wind und Regen wurden unsere neuen Gegner. Wir waren sowohl von unten als auch von oben klitschnass. Der Körper fröstelte und das Seewasser war wärmer als die Luft. Irgendwann erreichten wir einfach den Zustand, wo wir vor uns her paddelten und von warmem Essen, einer warmen Dusche und der Möglichkeit sich einfach in den Schlafsack zu kuscheln träumten. Wir paddelten weiter über die Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern Grenze auf dem Ellbogensee zum Campingplatz Pälitzsee.

Kajakausflug

©Sarah Hoffmann

Dort angekommen stellten wir unser Zelt auf und huschten erstmal unter die Dusche. Nach so einem Tag schätzt man warmes Wasser noch mehr. Wir bestellten unsere Brötchen für den nächsten Morgen vor und waren froh genug Aufstrich dabei zu haben. Der campingeigene Shop ist doch sehr klein und die Auswahl überschaubar. Daher denkt daran genug Essen einzupacken. Nudeln und ein Buch versüßten uns dann doch den Abend und die Anstrengungen des Tages waren am anderen Morgen wie verflogen. Die Sonne strahlte und wir freuten uns besonders auf das Kioskboot, welches wir am Tag davor links liegen lassen mussten, weil es einfach zu stark geregnet hatte.

Ein Kiosk mitten auf dem See. Jedes Boot egal welche Größe kann dort anlegen und Kaffee, Eis, Bockwürstchen etc. kaufen. Ein morgendlicher Kaffee auf dem Wasser mit Sonne im Nacken ist ganz wunderbar. Hallo, gibt’s was besseres!?

Schwimmendes Kiosk

©Sarah Hoffmann

Wir paddeln langsam wieder zurück und genießen das tolle Wetter. Legen noch einmal an unserem Wasserwanderplatz vom Vortag an, um ein Krokodilkajak zu erblicken und unser restliches Proviant zu essen.

Der restliche Rückweg paddeln wir entspannt zurück und genießen noch ein letztes Mal die Natur und das Wasser bevor wir unsere Kajaks wieder zurückgeben. Trotz des bescheidenen Wetters war der Kajakausflug mal wieder genau das richtige. Wir zehren die ganze Woche von dem Wochenende in der Natur und planen jetzt schon den nächsten Ausflug auf dem Wasser.

Wir sehen uns auf dem Wasser! Ahoi!

Lust auf Ausflug?

Dann mal auf naturtrip.org inspirieren lassen. Dafür müsst ihr nur euren Standort eingeben und schon bekommt ihr alle Ausflugsziele angezeigt, die von dort gut mit den Öffentlichen zu erreichen sind. Geht spontan und geplant. Hauptsache ohne Auto. Probiert’s mal aus.

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©Naturtrip

 

 

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