Herbst Baum Ausflug

#wirwarenfüreuch unterwegs von der U-Bahn zur S-Bahn mit Endstation Strausberg

#wirwarenfüreuch unterwegs von der U-Bahn zu S-Bahn im Berliner Osten. Und haben die Gegend zwischen Hönow und Strasberg erkundet. Unterwegs gibt es alte Baumalleen, historische Stadtkerne und schöne Seen. Natürlich alles ohne Auto. Wir nehmen euch mit auf Entdeckungstour, hier lang —>

Eine neue Herausforderung, die wir uns stellen, sind die Endstationen der U-Bahnen bzw. S-Bahnen zu entdecken. Das sind ideale Ausgangspunkte um aus der Stadt rauszukommen, aber eben um auch gut wieder nach Hause zu kommen. Und da zwischen gibt es so einiges zu sehen.

Unsere erste Station ist Hönow. Die Endstation der U5. In Hönow angekommen gibt es einen ausgeschilderten Fahrradweg. Doch an der mehr oder weniger ersten Kreuzung nehme ich wohl schon eine falsche Abzweigung in Richtung Altlandsberg. Es gibt einen wunderschönen Fahrradweg durch eine alte Baumallee, jedoch verläuft die Bundesstraße neben an, was es etwas lauter macht. Trotzdem färben sich die Blätter an den Bäumen schon und ich komme ein wenig in Herbststimmung. Positive Herbststimmung abgesehen von dem Schmuddelwetter 😉

Herbst Baum Ausflug

Foto © naturtrip.org

Doch es dauert nicht lange und ich erreiche erst Seelow und dann Altlandsberg. Zuerst schaue ich mir die gut erhaltene Stadtmauer an und halte einen Schwatz mit einer rüstigen Rentnerin, die mir erzählt, dass sie zwar in Berlin wohnt, aber jeden Tag einen Ausflug macht. Mein neues Vorbild. So möchte ich als Reiterin auch unterwegs sein.

Dann schaue ich mir den schönen Historischen Stadtkern von Altlandsberg an mit dem Schlossplatz und der Kirche und den schönen Häusern und den kopfsteingepflasterten Straßen. Hier finde ich den idealen Ort für eine schöne Rast. Hier in Altlandsberg geht es richtig ruhig zu und ich kann gar nicht glauben, dass das Städtchen so groß ist.

Radweg Wald

Foto © naturtrip.org

Weiter radle ich Richtung Strausberg. auch hier führt der Fahrradweg meistens an der Straße entlang, bis auf ein kleines Stück, welches durch den Wald führt und sogar asphaltiert ist. Das war schon ziemlich deluxe. Da Donnerstag Vormittag ist, sind viele Leute unterwegs vor allem Rentner*innen. Die sind jedoch alle in ultimativer Pläuschchen-Laune, was mich als Fränkin sehr verwundert. Ich nehme Berliner*innen und Brandenburger*innen meistens doch als sehr verschlossen war. Die Rentnerin auf dem Weg empfiehlt mir einen Ort zum einkehren, das Seeschloss und beschreibt mir den Weg. Außerdem wundert sie sich rein gar nicht über meinen süddeutschen Akzent, sondern fragt mich eher wo in Berlin ich wohne. Da habe sie wohl auch sehr lange gewohnt und ist erst vor ein paar Jahren nach Strausberg gezogen.

Wenige Minuten später schon, sitze ich auf einer schönen Seeterrasse mit Kaffee und Windbeutel und genieße den wunderbaren Ausblick. Gleich daneben ist auch ein Strandbad am Bötzsee und es werden Bootsfahrten angeboten. Es ist nicht viel los und das TopThema ist das Wetter. „So ein schöner Herbsttag“, sagen alle unisono.

Radweg Strausberg

Foto © naturtrip.org

Gestärkt geht es weiter Richtung Strausberg. Bald schon habe ich ein echtes AHA-Erlebnis denn Strausberg ist gefühlt 20 km lang und zieht sich von Strasberg Süd bis Nord entlang des Straussees. Eigentlich will ich mir hier den historischen Stadtkern anschauen, doch ich entscheide mich spontan noch mal für den See.

Steg Straussee

Foto © naturtrip.org

Nach einer Odyssee entlang normaler Straßen, Fahrradwege sind hier teilweise echt nicht gut vorhanden, erreiche ich eine schöne Badestelle am Straussee ganz in der Nähe der S-Bahn-Station Strausberg Nord. Hier gibt es einen wunderschönen Steg, der mit Schilf umrankt ist und eine Badestelle. Ich schaue den Schwänen und Enten zu und verschiede die Rückfahrt von einer S-Bahn zu nächsten und übernächsten. Als ich mich endlich loskomme, brauche ich noch ca. 10 Minuten um die S-Bahn-Station Strausberg Nord zu erreichen.

Mit vielen eindrücken im Gepäck mach ich mich auf die 50-minutügen Heimweg. Unterwegs schnappe ich so viele mir unbekannte Ortsnamen auf, dass ich mich wohl noch mal auf den Weg mache entlang der S5, nach Kaulsdorf, Petershagen oder Hegemühle !? Da gibt es bestimmt auch noch einiges zu entdecken.

Lust auf mehr?

Auf naturtrip.org stellen wir jede Menge Ausflugstipps für euch vor. Ihr müsst einfach nur euren Standort eingeben und schon zeigen wir alle Ziele, die für euch gut mit ÖPNV zu erreichen sind. Lasst euch inspirieren. Wenn euer Lieblings-Ausflugsziel noch nicht dabei ist, dann tragt es doch selbst ein. Dafür gibt es die Funktion Tipp hochladen. Probiert’s aus.

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2 Gedanken zu “#wirwarenfüreuch unterwegs von der U-Bahn zur S-Bahn mit Endstation Strausberg

  1. lieschenmuellergaertnert schreibt:

    Habe mit großem Interesse den Ausflugtipp gelesen. Gern hole ich mir Anregungen. Obwohl ich in der Gegend wohne, hab ich noch nicht in dem schönen Café gesessen. Werd ich umgehend nachholen.
    ÜBerprüfe bitte nochmal den Routenverlauf. Auf dem Weg von Hönow nach Altlandsberg kommst Du nicht an Seelow vorbei. Wenn man am Straussee ist, kann man bis Ende Oktober mit einer Fähre über den See schippern. Ist auch ganz nett. Beste Grüße von Annette

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  2. naturtrip schreibt:

    Hallo Annette,
    vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Hat mich voll gefreut 🙂 Stimmt, dass ich normalerweise nicht über Seelow gekommen wäre, aber wie ich ganz am Anfang geschrieben habe, habe ich wohl eine falsche Abzweigung genommen. Aber der Umweg hat ja auch gepasst! Also bin ich nicht den vorgeschriebenen Radweg gekommen. Probier das Café unbedingt aus, ich fande es sehr nett dort. Den Tipp mit der Fähre über den See finde ich super, vielleicht probier ich das noch mal aus! Beste Grüße Isabell

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