Escape Berlin Sherlock Holmes

#wirwarenfüreuch auf Rätselsuche bei Escape Berlin

Wie wäre es mal damit die Woche anders beginnen zu lassen. Mit ein bisschen mehr Action und Abwechslung und aus der wöchentlichen Routine auszubrechen?Normalerweise sind wir ja für die Outdoor-Ausflüge raus ins Grüne zuständig. Doch an einem grauen Montagabend lassen wir uns auch von Indoor-Aktivitäten bezaubern. Was wir schon immer mal machen wollten und für euch in der Reihe #wirwarenfüreuch ausprobiert haben: Das Live Escape Game.

Gesagt, getan. Es ist Montagabend, abgehetzt aus dem Büro, machen wir uns auf den Weg Richtung Storkower Straße. Schon die Suche nach dem Escape Berlin ist das erste Rätsel, das es zu lösen gilt. An der Rückseite eines alten DDR- Hochhauskomplexes findet sich dann der ausgeschilderter Eingang. Hat trotz alledem etwas von einem verlassenen Ort, obwohl er gar nicht so verlassen ist. Die Stimmung an diesem Ort schon etwas geheimnisvoll aufgeladen. Auf geht es in den 5.Stock, vorbei an einem Frauen-Fitness und Lasertec.

Escape Berlin Ausflug Indoor

Foto © Isabell Eberlein

Sobald sich die Aufzugtür öffnet habe ich unverweigerlich den Eindruck schon mitten im Spiel zu sein. Ein Alarm geht los und ich frage mich zuerst ob das schon Teil des Spiels ist, aber Nein. Erst mal heißt es für uns noch kurz in der Lounge warten und den Hammerausblick auf das Velodrom und den Fernsehturm genießen.

Velodrom Fernsehturm Ausblick

Foto © Isabell Eberlein

Wir sind ein Team von 5 (4 Frauen und ein Mann) und unternehmen öfter was zusammen, normalerweise geht es dabei raus ins Grüne. Jetzt stellt sich die Frage, ob wir auch gemeinsam Rätsel raten können. Wir haben uns für das Spiel Sherlock Holmes entschieden, weil wir alle nicht so grusel-affin sind. Los geht es erst mal mit einem Intro. „Habt ihr in letzter Zeit Zeitung gelesen?“ – Die Horrorfrage für einen Politikwissenschaftler. Haben wir was verpasst? So wird das Setting und der Rahmen für das Spiel gespannt, außerdem werden schon mal ein paar Tipps gegeben, was zum Spiel gehört und was nicht. Und am wichtigsten wie man um Hilfe und Tipps bitten kann (Wild mit den Händen wedeln und im Kreis laufen- und das sollten am besten alle machen). Bevor das Spiel los geht, die entscheidende Frage noch: „Wer hat panisch Angst vor Spinnen?“ Oh weh, denke ich nur, auf was habe ich mich da nur eingelassen und zum Glück bin ich nicht alleine.

Wir betreten den ersten Raum von „Sherlock’s Wohnung„. Es ist ziemlich schwummeriges Licht und das Geräusch von permanentem stärker werdenden Regen ist zu hören. Es dauert weniger als 1 Sekunde und ich fühle mich richtig aufgesogen in das Spiel. Vielleicht liegt das auch an der authentischen Einrichtung, alle Gegenstände im Spiel sind mehr als 100 Jahre alt, wurde uns vorher gesagt. Gleichzeitig spüre ich wie Adrenalin in mir auf steigt. Wie ein wuseliger Haufen beginnen wir erst mal den ganzen Raum nach Hinweisen anzusuchen und sind etwas wild und durcheinander dabei. Der einzige Typ in der Gruppe versucht in den Haufen irgendwie noch Ruhe und Struktur reinzubringen, was bis ans Ende des Spiels unmöglich bleiben wird.

Langsam fügt sich ein Puzzelteil zum nächsten und wir kommen gut voran im Spiel. Die Rätsel sind sehr divers und machen Spaß. Ich merke aber trotzdem wie ich ängstlich bin und mich unwohl fühle, wenn mein Team nicht in meiner Nähe ist. Gerade weil auch schon mal einfach so das Licht ausgeht oder es vor einem auf einmal ganz schwarz wird. Diese Angst vor Dunkelheit funktioniert bei mir einfach immer noch richtig gut. Egal, wie banal sie eigentlich ist.

Alles eine Frage des Teams

Jedes Teammitglied hat unterschiedliche kleinere oder größere Erfolgserlebnisse während des Spiels und ich liebe es zu beobachten wie sich alles gut fügt und wie ein Teammitglied einen Impuls gibt, die nächste mit einer Idee kommt und die Dritte alles kombiniert. Es läuft einfach. Und wir sind im Flow. Doch wir kommen auch immer wieder an Stellen, an denen wir nicht weiterkommen, obwohl wir gefühlt so nah dran sind. Da bin ich echt dankbar, das sich Unterstützung über den Bildschirm ankündigt. Mit ganz einfachen offenen Fragen: Habt ihr schon mal da nach geschaut? Und dann fällt es uns wie Schuppen von den Augen. Warum konnten wir es die ganze Zeit nicht sehen? Wahrscheinlich weil es einfach viel zu viele andere Eindrücke zu sortieren gibt.

Am Ende wird es dann doch knapp. Die Uhr tickt und zeigt noch 10 Minuten an. Wir sind bis jetzt gut durchgekommen, aber wir wissen ja nie wie viel noch vor uns liegt. Uns scheint ein alles entscheidender Hinweis zu fehlen. Wir suchen und suchen und probieren. NICHTS. Da kommt noch der alles entscheidende Hinweis und ZACK Rätsel gelöst. YEAH!

Ausflug Berlin indoor

Foto © Isabell Eberlein

Euphorisiert treten wir wieder hinaus aus dem Spiel. Geil, wir haben das Rätsel gelöst! High 5, Gratulationen und auch vom Live Escape Team kriegen wir Lob, dass wir uns gar nicht so doof angestellt haben. Und wir machen stolz-wie-Oskar- Siegerfotos. So schnell ich im Spiel war, so schwerer fällt mir die Realisierung der Realität danach. Und so muss ich erst mal alle meine Eindrücke und Erfahrungen teilen und möchte haargenau wissen wie es den anderen ging. Was man auch sehr gut in der Gruppe beobachten konnte, war der unterschiedliche MUT-Faktor, aber der gleiche Wille, das Rätsel tatsächlich zu lösen.

Danke an das Live Escape Berlin Team für die Einladung!

Wichtige Links: naturtrip.org // Escape Berlin

mit naturtrip.org zum LIVE Escape Berlin

mehr auf naturtrip.org



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